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Geschichte

 

Der Turngedanke

Als im Jahre 1811 Friedrich Ludwig Jahr auf der Hasenheide in Berlin den ersten Turnplatz

eröffnete, gab er damit den Anstoß, der geregelten Leibesübung größere Verbreitung zu

schaffen. Es war aber beileibe kein Siegeslauf jahn´schen Gedankengutes, eher war das

Gegenteil der Fall. Im Jahr 1819 wurden die meisten Turnplätze wieder geschlossen und

im Jahr 1849 fast alle bestehenden Turnvereine wieder aufgelöst.

Die ersten deutschen Turnfeste

Das erste Deutsche Turnfest in Coburg 1860 brachte neuen Aufschwung und die Gründung des bayerischen Turnverbandes 1861 war vielerorts der Anlass, Turnvereine aus der Taufe zu heben.

Gründungszeit des TSV Simbach

Im Sommer des Jahres 1862 begann erstmals in Simbach ein geregelter Turnbetrieb. Es war der damalige

Notariatskonzipent und spätere königliche Advokat und Rechtsanwalt Wolfgang Gierisch aus München, ein Mann

von 28 Jahren, der als begeisterter Turner der erste "Turnmeister" in Simbach war. Nicht wie in anderen Berichten

zu lesen ist, war es das Jahr 1860 sondern erst 1862, als sich in Simbach die Turnbewegung erstmals regte.

Merkwürdigerweise hängt die Geburt der Turnsache in Bayern mit der Eröffnung des Bayerischen Notariatsinstitutes

im Juli 1862 zusammen, denn vorgenannter Gierisch war erster Hilfsarbeiter beim ersten königlichen Notar in

Simbach, dem langjährigen Mitglied Jakob Karl Engelhardt. Diese beiden, später Ehrenmitglieder des Turnvereins

waren aber nicht die Gründer des Vereins, wie man lange annahm. Die offizielle Gründung erfolgte erst ein paar

Jahre später.

Über die ersten Turnanfänge liegt ein Bericht vor, aus dem ich zitieren darf: Es war im Sommer 1862 als die

Simbacher Buben, obwohl ihnen erst für 6 Uhr eingesagt war, schon um 3 Uhr hinausliefen zur Innlände, in die

sogenannte "Au, nächst der jetzigen Brücke, wo für sie der erste Turnunterricht begann, Es waren an die 30 Knaben,

Simbacher und Braunauer durcheinander, auch an die 20 Mädchen wurden unterrichtet. Wegen der damals häufigen

Hochwässer wechselte man zum Turnen bald ins Moos. Im September 1863 wurde von turnbegeisterten jungen

Simbachern der Verein Gemütlichkeit" gegründet. Der Turnwart dieses Vereins, der Schuhmachergeselle Riedherr war

es, der anlässlich einer Versammlung im Jahr 1864 den Antrag stellte, diese Gesellschaft in einen Turnverein

umzuwandeln. So entstand der Turnverein Simbach. Ein Beschluss des Bayerischen Turntages 1865 in München

lautete, die Turnvereine sollten auch das Feuerwehrwesen in den Bereich ihrer Bestrebungen ziehen. So bildete

sich im Jahr 1866 aus dem Turnverein Simbach die Steigermannschaft der Feuerwehr Simbach-Braunau. Es herrschte

damals die Meinung vor, ein tüchtiger Feuerwehrmann, insbesondere ein Steiger, müßte unbedingt ein guter

Turner sein. Es gab dann innerhalb der Simbacher Feuerwehr lange Jahre die "Turnerleiter" die sich bei vielen

Einsätzen - so der Chronist -  hervorragend bewährte. So alt sind also unsereBeziehungen zu den Kameraden

der Feuerwehr.

Das Jahr 1869 brachte einen neuen Vorstand, es war der Steinmetzgeselle Friedrich Schülein. Bedingt durch den Bahnbau im Jahr 1869 kamen viele junge Leute nach Simbach. Der Turnbetrieb wurde immer reger. Die ersten gesellschaftlichen Veranstaltungen fanden statt. So wurden zum Beispiel anlässlich eines "Zirkusfestes" im Hopfengartesdes Bierbrauers Kirschner mehr als 100 Gulden erwirtschaftet. 1870 erlag, bedingt durch den deutschfranzösischen Krieg, der Turnbetrieb. 36 Turner wurden zu den Waffen gerufen. Nach Beendigung der Kriegswirren schritten 1875 die schon vordem unermüdlichen Turner Benedikt Dachauer, Uhrmachermeister aus Simbach und der Bäckermeister Anton Wörle zur Neubelebung des Turnvereins durch die Wahl neuer Vorstände. Wörle wurde zum Vorstand gewählt und die Mitgliederzahl stieg von 11 auf 42. Die Seele des Vereins und treibende Kraft war Benedikt Dachauer, der Alte, er war Turnwart von 1872 bis 1896 und auch Mitbegründer des Turnvereins Braunau von 1873.
Wilhelm Beyer, ein Pfarrkirchner Turner löste im Jahr 1878 Anton Wörle als Vorstand ab. Letzter übernahm das Kommando der Simbacher Feuerwehr, blieb aber als beigeordneter der Gemeinde der Turnsache weiterhin treu verbunden. 1880 fand als erste größere Veranstaltung anlässlich des "700jährigen Wittelsbacherfestes" ein Preisturnen statt.

1882 taucht in den Vereinsanalen erstmals der Name Meisinger auf. Adolf Meisinger, Orgelpfeifenfabrikant aus Simbach führte den Verein bis 1892. Simbach zählte damals 2900 Einwohner, davon waren 90 als Mitglied beim Turnverein eingeschrieben.

Der Turnverein Simbach gehörte vom Jahr 1875 an zum Turngau Niederbayern, dieser Turngau wurde im Oktober 1883 in 3 Untergaue aufgeteilt, man gehörte nun zum Turngau Landshut. Geturnt wurde nunmehr auf dem Platz hinter dem alten Krankenhaus, es war dies der Platz, auf dem sich bis etwa 1988 das städt. Altersheim befand. Hier wurde auch das erste moderne Turngerät, ein "Steigbaum aufgestellt, den ein Bauer aus Winklham, namens Jakob Spendlinger dem Verein stiftete. Bedingung war, das die drei Vorstandsmitglieder Dachauer, Lamecker und Graf den Baum eigenhändig fällen und nach Simbach fahren mussten. Sie haben es geschafft.

In den 80er Jahren bildete sich innerhalb des Turnvereins ein TurnerTheater. Gespielt wurde jeweils vom Herbst bis zum Frühjahr. So stand am 28. Oktober 1882 in der Simbacher Zeitung folgende Anzeige:

"Morgen Sonntag spielt im Schmidhamer Saal das DilletantenTheater des Turnvereins das Charakterstück "Mönch und Soldat". Der Reinerlös dient der Anschaffung einer neuen Fahne. Man hatte selbst in alter Zeit schon immer den Profit etwas im Visier. Die erste Fahne erhielt der Verein 1883. Die Fahnenweihe wurde festlich mit der Ausrichtung des 3. Niederbayerischen Gauturnfestes begangen. Wieder kam ein neuer Vorstand: Heinrich Glonner, Konditormeister. Er stand dem Verein von 1892 bis 1907 vor. Geturnt wurde jetzt im sogenannten StolzGarten, dem heutigen Parkplatz hinter dem Central. In diese Zeit fällt der Beitritt des TSV Simbach zum Turngau InnSalzach. In diesem Turngau, der sich heute InnChiemRuperti nennt, sind wir heute noch integriert. Dem Beitritt lagen geographische Überlegungen zugrunde. 1901 wurde im StolzGarten die LuitpoldEiche anlässlich eines Turnfestes gepflanzt, 1920 versetzte man sie auf den Jahnplatz, wo sie sich heute als stattliches Naturdenkmal darstellt.

1907 trat mit Benedikt Dachauer jun. ein Sohn des schon einmal genannten Dachauer das Amt des Vorstandes an. Erklärtes Ziel dieser Männer war der Erwerb eines Grundstückes und die Errichtung einer Turnhalle. Immer noch war man in den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter auf fremde Herbergen und Wirtshaussäle angewiesen. Aus diesem Grund errichtete man 1909 einen Baufonds. Varietes, Theateraufführungen und Faschingsbälle brachten Geld in die Kasse. Im Juni des Jahres 1914 war es dann soweit. Der Turnrat und der Bauausschuß hatten ein geeignetes Grundstück, die Hauswiese der Herbergsmutter, Frau Schätz, gefunden und man verhandelte. Man war sich auch einig geworden . Außerdem sollte zum 50jährigen Jubiläum des Vereins am 15. August die Grundsteinlegung für die Turnhalle festlich begangen werden. Da zogen dunkle Wolken am Horizont heran. Am 2. August 1914, dem 1. Mobilmachungstag wurde ein Großteil unserer Turner eingezogen. Der 1. Weltkrieg entbrannte. Anstatt Jubiläumsfeierlichkeiten senkte sich die Fahne zur Ehre gefallener Kameraden. Im Jahr 1917  der 1. Vorsitzende Dachauer weilte zu einem kurzen Urlaub in der Heimat  wurde dem Turnverein die BründlWiese, der heutige JahnPlatz angeboten. Der Turnrat, vertreten durch den 2. Vorsitzenden Alois Lehner griff zu und erwarb den heutigen Jahnplatz zum Preis von 35 Mark für das Dezimal. Dank der guten Kassenführung des damaligen Kassiers Josef Graf waren die Finanzen des Vereins diesen Ausgaben gewachsen. Der Krieg bedingte die fast vollständige Einstellung des Turnbetriebes. Nach Ende des blutigen Völkerringens kam dann am 21. Dezember 1918 der erste Lichtblick. Die heimgekehrten Turner scharten sich zum ersten Mal wieder um die alte Fahne. Die Vereinsleitung, die während der Abwesenheit des 1. Vorstandes dessen Stellvertreter Alois Lehner innehatte, übernahm wieder Benedikt Dachauer. Vorturner waren Hans Edmüller und Heinrich Lehner.

Das 7. Gauturnfest des InnSalzachGaus fand im August 1919 in Simbach statt. Die Festteilnehmer aus Wasserburg und Neuötting reisten mit Schiffen auf dem Inn an.

1921 wurden die ersten Sportabzeichen im Turnverein erworben. Stolze Träger waren Xaver Dellian, Max Sedlmaier, Ferdinand und Heinrich Lehner.

Die Jahreshauptversammlung brachte eine Änderung in der Vorstandschaft. Alois Lehner löste Bendikt Dachauer ab.

Letzter wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Mitgliederzahl damals 335. Dieses Jahr brachte die größte Geldentwertung. In den letzten Tagen vor Einführung der stabilen Rentenmark verfügte der Verein über einen Kassenbestand von 360 Millionen Mark. Der Turnplatz war aber auf Heller und Pfennig bezahlt.

Die nun folgenden Jahre waren geprägt vom stetigen Aufwärtsweg des Turnvereins. Steigende Mitgliederzahlen, eine hervorragende Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft sowie das große Entgegenkommen von Bürgermeister und Gemeinderat ermöglichten im Jahr 1929 den Turnhallenbau. Was hierbei von Turnerinnen und Turnern an freiwilligen Arbeitsstunden geleistet wurde ist über jedes Lob erhaben. 1939 erlitt der Verein durch den plötzlichen Tod von Alois Lehner einen herben Verlust. Der Verein stand in höchster Blüte, da kam ein weiterer Schlag. Der zweite Weltkrieg. Weit über die Hälfte aller Mitglieder wurde zur Wehrmacht einberufen. 9 junge Männer, Mitglieder unseres Vereins, mehr als eine Handballmannschaft, im Durchschnittsalter von 19 Jahren, starben innerhalb einer Woche den Heldentod. Ich meine, drastischer und deutlicher kann man den Wahnsinn eines Krieges nicht mehr vor Augen geführt kriegen. Insgesamt kehrten über 50 Mitglieder nicht mehr in die Heimat zurück. Allen ehemaligen Mitglieder, die nicht mehr unter uns weilen, werden wir stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Vereinsführung übernahm nach dem Tod von Alois Lehner im Jahr 1939 bis zur Vereinsauflösung 1945 dessen Bruder Heinrich. Die Turnhalle wurde 1943 beschlagnahmt. Erst wurde Getreide, später Schuhnägel und Absatzeisen eingelagert. Bis auf die Kinder, Jugend und Frauenabteilung ruhte der Turnbetrieb weitgehend. Der totale Zusammenbruch im Jahre 1945 setzte auch dem Turnverein ein vorläufiges Ende. Der Verein wurde aufgelöst, der gesamte Vereinsbesitz durch die USArmee enteignet. In der Turnhalle befand sich ein Trainingscamp für die Soldaten und auf dem Jahnplatz errichtet man ein Veranstaltungszelt. Hier wurden Tanzabende und Unterhaltungsveranstaltungen abgehalten. Mit Genehmigung des zuständigen Kommandeurs konnte am 21. November 1945 der Sportbetrieb, wenn auch nur wochentags und da nur bis 21 Uhr, wieder aufgenommen werden. Bereits Anfang 1946 gelang es mit List und Tücke und der Hilfe eines deutschstämmigen Besatzungsoffiziers Turnhalle und Turnplatz von der Beschlagnahmung gänzlich freizubekommen. Außerdem dachte man an eine Neugründung des Turnvereins. Zu diesem Zweck fuhren Karl Meisinger, Georg Dorfner und Heinrich Lehner mit einem Pferdefuhrwerk, das von Oskar Nöhmeier kutschiert wurde, nach Pfarrkirchen, um beim Militärgouverneur um eine Lizenz zur Gründung des Turnvereins anzusuchen. Das erst völlig unmöglich scheinende gelang und so kam es wenige Tage später, am 28. Februar 1946 zur Wiedergründung des Turn und Sportvereins Simbach a. Inn. 1. Vorsitzender wurde Karl Meisinger. Zu den alten Haudegen gesellte sich junges Blut und schnell weht ein frischer Wind in den Reihen. Begonnen wurde mit den Abteilungen Turnen, Leichathletik, Handball, Fußball, Boxen, Schwimmen und Faltbootfahren. Bereits ein Jahr später kamen die Abteilungen Eislauf, Radsport und Tischtennis hinzu. Der Verein zählte 347 Mitglieder. Die nächsten Jahre waren geprägt von stetem Aufschwung. Ich erinnere nur an die Radrennen in Simbach, das Gastspiel der KunstturnDeutschlandriege, die für einen Sack voll Äpfel im damaligen Grainersaal die Zuschauer begeisterte, an die Freilichtboxkämpfe, die den Jahnplatz zum MadisonSquareGarden werden ließen und kein geringerer als ein Kolumnist der Passauer Neuen Presse, Oskar Hatz, schwang da die Fäuste. Es gab Turnvergleichskämpfe und unsere Handballmannschaft fuhr mit dem Schiff zu ihrem ersten internationalen Spiel nach dem Krieg  mit der Fähre über den Inn nach Braunau, denn die Brücken waren ja alle gesprengt. Gerd Hilbrecht wurde Deutscher Meister im Diskuswerfen und in der Holzschneid wurde von der neu gegründeten Skiabteilung der erste Abfahrtslauf ausgetragen. Karl Meisinger wurde im Jahr 1954 von Albert Seidl als Vorstand abgelöst. 20 Jahre lang steuerte unser unvergessener Bert das Vereinsschiff durch ruhige aber auch durch stürmische Gewässer. Er war es, der mit einer rührigen Vorstandschaft den ersten Turnhallenanbau tätigte. Im sportlichen Bereich wurden Höchstleistungen erzielt und der Name unseres Vereins war in allen Siegerlisten zu lesen. Am 12. Juli 1964 feierte man mit einem Ehrenabend und mit einem großen Turn- und Sportfest den 100. Geburtstag. Albert Seidl übergab 1973 den Verein als wohlbestelltes Feld seinem Nachfolger Herrn Otto Angloher. Seidl wurde Ehrenvorstand.

In die Regierungszeit von Otto Angloher fiel wieder ein Bauabschnitt. Der Umkleidekabinentrakt sowie die Hausmeisterwohnung wurde angebaut und im gleichen Zug die sanitären Anlagen erneuert. Hier half uns die Deutsche Heraklith kräftig. Was Vorstand Angloher bei diesem Bauunternehmen als "Alleinunterhalter" oft geleistet hat, war beispielhaft. Der Verein zählte damals an die 1000 Mitglieder und die Handballabteilung hatte 10 Mannschaften im Verbandsspielbetrieb. Die Volleyballer stiegen in den Spielbetrieb ein.

Am 8. August 1979 übergab Herr Angloher sein Amt seinem Nachfolger Herrn Erwin Haas. Erwin Haas, ein Finanzfachmann gab dem Verein allerhand neue Impulse. Auch ihm blieb ein Bauvorhaben nicht erspart. Die steigenden Mitgliederzahlen sowie immer mehr Abteilungen machten es nötig. Eine neue Belüftung wurde in die Turnhalle eingebaut, der Hallenboden saniert, die Fenster Sowie die Außenfassade erneuert, Kostenpunkt an die 200.000 Mark. Zuschüsse 45.000 Mark, der Rest vom Verein, Erwin Haas hat diese Hürde elegant genommen. 1984 wird die Tischtennisabteilung neu ins Leben gerufen. Am 29. März 1985 übergab Erwin Haas an seinen Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden, Heiner Lehner, einen bestens geführten, und auf einem gesunden finanziellen Fundament stehenden Verein.

Herausragende Aktivitäten in den letzten Jahren waren die vielen internationalen Handballbegegnungen mit Gegnern wie Tatabanya, Danzig, Skoda Pilsen, die Nationalteams von Brasilien, Italien und Kuweit und als letztes Glanzlicht im Rahmen unserers Jubiläumsjahres ZSKA Moskau. Die Vergleichskämpfe unserer Volleyballer mit unseren französischen Freunden aus Connantre. Ein weiterer Meilenstein war der JugendLeichtathletikLänderkampf zwischen Bayern und der Region Veneto, den unsere Leichtathletikabteilung mustergültig ausrichtete.

In die erfolgreiche Amtszeit von Heiner Lehner viel die Neugründung der Abteilungen American Football „Wildcats“ 1986 und der Koronarsportgruppe 1990, auch heute noch zwei tragende Säulen in unserem Verein und ein Zeichen der unterschiedlichen Ausrichtung unseres Sportangebots: American Football, leistungsbezogener Sport mit hartem aber fairem Körpereinsatz; Koronarsport – Gesundwerden, Gesunderhalten, Erhöhen der Leistungsfähigkeit.

Ein „Highlight“ war natürlich die Feier anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Turnverein“ im Jahr 1989. Es wurde viel und oft gefeiert: Handballknüller ZSKA Moskau – MTSV Schwabing, Tischtennis-, Faustball-, und Footballturniere, Pentathlon der Leichtathleten und das Turnier der Freizeitkicker. Höhepunkt der Feierlichkeiten waren der Festabend in der Gymnasiumaula und die „Live-Schau“, eine Sportschau mit Ausschnitten der Arbeit aller Abteilungen und Sparten des TSV. Das größte Bauvorhaben unter Heiner Lehner war die notwendige Erneuerung des Turnhallendaches, das nur durch die solide Kassenführung von Alfred Pollinger sowie die Untersützung der Stadt Simbach und der Sparkasse durchgeführt werden konnte.

Der 1. Vorsitzende ab 1999 hieß Jürgen Rosenberger. Eine Innensanierung der Jahnturnhalle wurde durchgeführt. Aus beruflichen und privaten Gründen hat J. Rosenberger sein Amt ab 2001 niedergelegt.

Auch unser langjähriger Kassier Alfred Pollinger legte nach Jahrzehnten sein Amt als Kassier nieder. Danke für die vorbildliche Arbeit.

Zum 1. Vorsitzenden wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der damalige „Vize“  Robert Stangl gewählt, der von 2001-2013 den Verein führt.

 
 

29.06.2001 Lehner Heiner wird Ehrenvorsitzender.

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